9. Dezember 2025 - Perugia (Umbrien)
Nach dem aufregenden Tag in Terni setzt die olympische Fackel ihre symbolische Reise fort und landet in Perugiafür den vierten Tag eines Staffellaufs, der Italien durch Sport, Kultur und territoriale Identität vereinen soll. Am 9. Dezember wird die umbrische Hauptstadt zum Schauplatz eines kollektiven Festes, das Tradition und Zukunftsvision, Geschichte und olympischen Geist miteinander verwebt.
Ein Tag der Symbole und der Gemeinschaft
Bei Tagesanbruch ist die Stadion Santa Giuliana wird die Fackel empfangen, die sich auf eine stimmungsvolle Route durch die gepflasterten Straßen der Altstadt begibt. Mit symbolischen Stopps an Piazza IV Novembredie Große Fontänedie Kathedrale von San Lorenzound die malerische Via Maestà delle VolteDie Fackel wird von Musikkapellen, historischen Persönlichkeiten, Schulkindern und lokalen Sportvereinen begleitet.
Der Tag wird voraussichtlich enden mit Piazza Italiamit der Beleuchtung des olympischen Stativs und einer abendlichen Show mit Musik, Lichtern und Zeugnissen umbrischer Athleten und Olympioniken der Vergangenheit.
Die Protagonisten der Bühne
Ebenfalls in Perugia werden sein Dutzende von Fackelträgern - rund 80 - die das olympische Feuer tragen, und jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Unter ihnen:
- Junge Sportler aus Umbrien der regionalen Verbände
- Studenten und Akademiker der Universität von Perugia und der Universität für Ausländer, ein Symbol für die Verbindung zwischen Kultur und Sport
- Ausgewählte Freiwillige aus dem nationalen Aufruf, einschließlich Vertretern von sozialen und integrativen Verbänden
- Ehemalige Olympiasieger Umbrier, als Symbol für die Weitergabe des Staffelstabs zwischen den Generationen
- Ein heimlicher Fackelträger schließt die Route, wie in jeder Etappe, und hält die Spannung aufrecht, die die Reise nach Mailand begleiten wird
Perugia: zwischen tausendjähriger Geschichte und europäischer Berufung
Von den Etruskern gegründet, mittelalterliche Hauptstadt und Sitz angesehener akademischer Einrichtungen, ist Perugia eine Stadt mit einer starken kulturellen und europäischen Ausrichtung. Es ist kein Zufall, dass die Fackel hier vorbeikommt: Sie ist ein Symbol für die Vielfalt im DialogdesOffenheit gegenüber der Weltund der Wert der gemeinsamer Speicher. Innerhalb weniger Kilometer zeigt Perugia die Essenz eines Italiens, das sich verändert, aber in seinen Werten beständig bleibt.
Die Grüne Fackel: Nachhaltigkeit auf dem Vormarsch
Auch am 9. Dezember wird die olympische Fackel ihr innovatives italienisches Design stolz zur Schau stellen. Hergestellt aus recyceltes Aluminium und Stahlwird angetrieben von einem Bio-LPG-Gemischausgewählt, um Emissionen zu reduzieren und jede Etappe nachhaltig zu gestalten. Außerdem werden in jeder Stadt Informationsstände über die Ökologischer Wandel im Sportum junge Menschen und Familien zu erziehen und zu inspirieren.
Kuriositäten und Zahlen
- 200-250 Meterdie von jedem Fackelträger zurückgelegte Strecke
- 1.500+ Gemeinden an der gesamten Fackelroute beteiligt
- 20 Regionen Italienisch gekreuzt
- 60 UNESCO-Stätten berührt
- 10 symbolische Zündungen in Umbrien zwischen Dörfern und Naturgebieten geplant
Die Übergabe der olympischen Fackel in Perugia ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Einladung zur Teilnahme, zur Wiederentdeckung des Gemeinschaftssinns und zum gemeinsamen Weg in Richtung 2026. In einer Stadt, die es geschafft hat, Geschichte, Bildung und europäischen Geist zu vereinen, hat das olympische Feuer einen neuen Ausdruck gefunden. Am 9. Dezember wird Perugia leuchten und damit ein weiteres Stück des Weges nach Mailand-Cortina.




