Das CONI, das pulsierende Herz des italienischen Sports: Geschichte, Rolle und Kuriositäten

CONI-Palast

Jedes Mal, wenn ein italienischer Sportler eine olympische Medaille in den Himmel reckt, steht hinter dieser Geste eine unsichtbare, aber grundlegende Maschine: die CONIdie Nationales Olympisches Komitee Italiens. Es ist mehr als ein Akronym, es ist die organisatorische Seele des Sports in Italien, der Ort, an dem der olympische Geist konkrete Formen annimmt, inmitten von Leidenschaft, Disziplin und einer Vision für die Zukunft.

Wo alles begann: 1914

Es war das Jahr 1914und die Welt stand am Rande eines Krieges, der die Geschichte für immer verändern sollte. Doch in dieser angespannten und unsicheren Atmosphäre wurde in Rom etwas für den Sport Revolutionäres geboren: die CONI. Mit dem Ziel, die italienische Sportbewegung zu ordnen und zu vereinheitlichen, wurde er am 9. Juni auf Anregung von Baron Pierre de Coubertindem Vater der modernen Olympischen Spiele, und unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Ursprünglich mit dem Fremdenverkehrsamt verbunden und unter staatlicher Kontrolle, entwickelte sich CONI im Laufe der Jahrzehnte zu einem fortschreitende Autonomiezu einer der solidesten und angesehensten Sporteinrichtungen der Welt.

Was bedeutet "CONI" und was macht es eigentlich?

Das Akronym CONI steht für Nationales Olympisches Komitee Italiensaber hinter diesen Buchstaben verbirgt sich ein außerordentlich komplexes Sport-Ökosystem. Seine Hauptaufgabe? Organisieren, Koordinieren, Finanzieren und Überwachen über alles, was mit dem olympischen Sport in Italien zu tun hat.

CONI:

  • Er vertritt Italien beim IOC und koordiniert die Teilnahme der Athleten an den Olympische und Paralympische Spiele.
  • Überwachen 45 Nationale Sportverbände (von Fußball bis Leichtathletik, von Gymnastik bis Schwimmen).
  • Sie anerkennt und finanziert Assoziierte sportliche Disziplinen e SportförderungseinrichtungenSport in kleine Städte und zu jungen Menschen bringen.
  • Sie entwickelt Projekte für die Ausbildung von Technikern, Managern, Schiedsrichtern und Sportfunktionären durch seine renommierte Schule für Sport.
  • Sie bekämpft aktiv die Dopingin Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Behörden.

Aber CONI ist auch Hüterin der ethischen Werte des Sports: Respekt, Gleichheit, Fairness und Engagement. Er ist das Gremium, das den Sport vor den Risiken der Spekulation, der Ausgrenzung von Jugendlichen und der Diskriminierung schützt.

Der Präsident: Giovanni Malagò

Seit 2013 ist das Gesicht und die Stimme von CONI Giovanni MalagòManager und Führungskraft mit einem dynamischen und entscheidungsfreudigen Stil. Der 1959 in Rom geborene Malagò, ein ehemaliger Fußballmeister, hat einen Hauch von Modernität in die Verwaltung der nationalen Sportbewegung gebracht, indem er sich auf junge Sportler, Gleichstellung der Geschlechter, e nachhaltige Infrastruktur.

Unter seiner Führung erzielte Italien denkwürdige Erfolge: die Rekordzahl an Medaillen bei den Tokio 2020die Organisation von Mailand-Cortina 2026und die Wiederbelebung des Schulprojekts "Sport und Gesundheit" in italienischen Schulen. Malagò ist auch Mitglied des IOC, eine Auszeichnung, die das weltweite Prestige des CONI noch verstärkt.

Standort und Symbole

Der Hauptsitz des CONI befindet sich in der Italienisches Forum in Rom, ein Gebiet, das fast ein weltlicher Tempel des italienischen Sports ist. Es ist auch die Heimat der Schule für Sportdie CONI-Museumund Zentralstellen, die jedes Jahr Hunderte von Veranstaltungen, Kursen und Sitzungen durchführen.

Das Symbol schlechthin des CONI ist die Trikolore, flankiert von der fünf olympische Kreisemit der Aufschrift "ITALY", um die nationale Identität im globalen Kontext zu besiegeln.

Kuriositäten, die die Seele von CONI erzählen

  • CONI hat zahlreiche Sportzentren nach großen italienischen Sportlern zu benennenvon Mennea bis Berruti, wodurch echte "Sportschutzgebiete" geschaffen wurden.
  • Während der Olympischen Spiele organisiert das CONI die Casa Italiaein kultureller und repräsentativer Raum, in dem die blauen Medaillen gefeiert werden.
  • Er arbeitet aktiv mit der Ministerium für Bildung Motorik in die Grundschulen zu bringen durch das Projekt "Klasse Sport".
  • Sie fördert die Achtung der Gleichstellung der Geschlechter und unterstützt die Karrieren von Sportlerinnen über ihre sportlichen Aktivitäten hinaus.

Die Zukunft? Jung, digital und integrativ

Das CONI der Zukunft blickt auf eine neue Generation von Italienern: digitale, gesundheitsbewusste Sportler, die in der Lage sind, den Sport in den Alltag zu integrieren. Seine Pläne umfassen:

  • La digitaler Übergang der Verbände.
  • Unterstützung für neue Sportarten, einschließlich eSport.
  • Die Förderung der sportlichen Aktivität zwischen Personen mit Behinderungen.
  • Investitionen in ökologisch nachhaltige und umweltschonende Anlagen.

CONI ist nicht nur eine Organisation. Es ist eine kulturelle Vision des Sportsals Schule des Lebens, als Gymnasium des Bürgersinns, als Theater der echten Emotionen. Es ist der rote Faden, der das Italien von 1914 mit dem von heute verbindet, der das blaue Trikot der Pioniere mit dem der modernen Champions verbindet. In jedem Sprung, in jedem Lauf, in jedem Tor, das bei den Spielen erzielt wird, steckt das Werk eines Systems, das seit mehr als einem Jahrhundert daran glaubt, dass Sport kein Luxus ist, sondern ein Mittel zum Leben. ein Recht, eine Pflicht, eine Schönheit, die es zu kultivieren gilt.

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