Olympische Spiele 2026 in Mailand-Cortina: Wie die italienischen und internationalen Athleten ausgewählt werden

olympische Kreise

Wenn man von den Olympischen Spielen spricht, denkt man sofort an die Wettkämpfe, die Medaillen und die Fackel, die das Stadion erhellt. Doch hinter jedem Athleten, der im Olympiastadion aufläuft, steht ein langer Weg, der von Aufopferung, Hingabe und sorgfältiger Auswahl geprägt ist. Für die Mailand Cortina Olympische Winterspiele 2026Das Verfahren zur Auswahl der Teilnehmer ist ebenso streng wie faszinierend und umfasst Geschichten von Talent, Leidenschaft und erfüllten Träumen.

Italien: eine wahnsinnige Liebe zum Detail

In Italien liegt die Verantwortung für die Auswahl der Spieler des Trikots der Azzurri bei der CONIin enger Zusammenarbeit mit den nationalen Sportverbänden. Es reicht nicht aus, ein Champion zu sein: Jeder Athlet muss beweisen, dass er oder sie dem Druck standhalten kann, dass er oder sie konkrete Ergebnisse auf internationalen Strecken vorweisen kann und dass er oder sie die olympischen Werte verkörpert.

Qualifikationswettbewerbe, Weltmeisterschaften und Weltcup-Trials werden zu echten Prüfständen. Einige Verbände veranstalten nationale Kriterien, bei denen nur die Besten wertvolle Punkte sammeln können. Am Ende ist die Entscheidung nicht nur technischer Natur: Erfahrung, Führungsqualitäten und die Fähigkeit, ein Vorbild für Teamkollegen und die Öffentlichkeit zu sein, werden bewertet.

Für Mailand Cortina 2026 plant Italien die Teilnahme an der 120 und 150 Sportlerverteilt auf Ski Alpin, Skilanglauf, Snowboard, Eislaufen, Bobfahren, Biathlon, Curling und Eishockey. In einigen Disziplinen, wie dem alpinen Skilauf und dem Eiskunstlauf, werden größere Teams antreten, während in anderen, wie dem Curling, die Plätze sehr begrenzt sind, was den internen Wettbewerb noch härter macht.

Rund um die Welt: unterschiedliche Regeln, gleiches Ziel

In anderen Ländern ist der Weg ebenfalls rigoros, aber jedes Land hat seinen eigenen Ansatz. Unter Vereinigte Staaten und KanadaDie Auswahl erfolgt beispielsweise häufig durch öffentliche Prüfungen und hochrangige Wettbewerbe, bei denen selbst mehrfache Medaillengewinner ihren Status bestätigen müssen. Länder wie Norwegen und Österreich Sie stützen sich auf die Weltcup-Rangliste, deren Punkteberechnung darüber entscheiden kann, wer das olympische Trikot tragen wird. In Asien kombinieren Japan und Südkorea internationale Ergebnisse mit den Bewertungen des technischen Komitees und wählen aus, wer am besten mit den Wettkampfbedingungen zurechtkommt und das Land vertritt.

Im Allgemeinen erhält jedes Land eine bestimmte Anzahl von Quotenplätzen, die von der IOC und internationale VerbändeDabei werden die Weltrangliste, die olympische Geschichte und die Ergebnisse auf internationalen Strecken berücksichtigt. Auf diese Weise sorgen die Spiele auch für Ausgewogenheit und Wettbewerbsfähigkeit und bieten jeder Disziplin eine angemessene Anzahl von Vertretern.

Zahlen, Geschichten und Kuriositäten

Bei den Winterspielen Mailand-Cortina 2026 werden ca. 3.000-3.200 Sportleraus fast 95 Nationen. Die teilnehmerstärksten Disziplinen sind Ski Alpin, Skilanglauf, Snowboard und Eiskunstlauf, aber auch 'Nischensportarten' wie Biathlon oder Curling werden für Überraschungen sorgen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt zwischen 24 und 28 Jahren, wobei einige junge Talente zwischen 17 und 18 Jahren für Überraschungen sorgen werden.

Das Auswahlverfahren birgt auch Überraschungen: Einige Athleten können sich in mehr als einer Disziplin qualifizieren und so Mut und Vielseitigkeit miteinander verbinden. Und jede Wahl, auch die technische, hat eine symbolische Bedeutung: Die eigene Fahne zu tragen bedeutet, Italien zu vertreten, seine Geschichte zu erzählen und neue Generationen zu inspirieren.

 "Das olympische Trikot zu tragen, ist nicht nur eine sportliche Leistung, sondern bedeutet, eine ganze Nation mit sich zu tragen. Jeder Schritt auf der Piste ist eine Geschichte von Aufopferung, Leidenschaft und Stolz."

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