Im pulsierenden Herzen der Lombardei bereitet sich Mailand darauf vor, mit der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 ein historisches Kapitel zu schreiben. Die Stadt, die bereits ein Symbol für Innovation und Design ist, wird durch einen ehrgeizigen städtebaulichen und infrastrukturellen Sanierungsplan umgestaltet, um Athleten und Zuschauer aus der ganzen Welt zu empfangen.
Santa Giulia Arena: Der neue Tempel des Sports
Im aufstrebenden Stadtteil Santa Giulia steht die Arena Santa Giulia, auch bekannt als PalaItalia. Die vom britischen Architekten David Chipperfield in Zusammenarbeit mit Arup entworfene, hochmoderne Anlage wird während der Olympischen Spiele Eishockeywettbewerbe und während der Paralympics Rennrodelhockey ausrichten. Mit einer Kapazität von 16 000 Plätzen wird die Arena auch ein Wahrzeichen für kulturelle und musikalische Veranstaltungen nach den Olympischen Spielen sein.
Porta Romana Olympisches Dorf: Vom Bahnhof zum Universitätspol
Der ehemalige Rangierbahnhof Porta Romana wird in das Olympische Dorf umgewandelt, das die Athleten und Delegationen während der Spiele beherbergen soll. Im Rahmen des 330-Millionen-Euro-Projekts wird das Areal nach der Veranstaltung in Studenten- und Sozialwohnungen umgewandelt, was zur städtischen und sozialen Erneuerung des Gebiets beiträgt.
Andere strategische Einrichtungen
- Unipol Forum AssagoDie Stadt wird dank ihrer Kapazität und ihrer modernen Infrastruktur das Hockeyturnier der Frauen ausrichten.
- Mailänder Rho-MesseSie wird vorübergehend für die Durchführung von Eisschnelllaufwettbewerben umgestaltet, indem in den Ausstellungshallen eine Eisbahn eingerichtet wird.
Mobilität und Barrierefreiheit: Eine olympiataugliche Stadt
Mailand investiert auch in nachhaltige Mobilität, um eine effiziente Anreise während der Veranstaltung zu gewährleisten. Der Ausbau von U-Bahn-Linien, die Schaffung neuer Radwege und die Einrichtung zusätzlicher öffentlicher Verkehrsmittel stehen im Mittelpunkt des Stadtplans.
Ein bleibendes Vermächtnis
Die Veränderungen, die stattfinden, werden nicht mit dem Ende der Spiele enden. Die Sportanlagen, Infrastrukturen und sanierten Gebiete werden den Bürgern zur Verfügung stehen und Sport und Kultur fördern. Mailand bewirbt sich also darum, ein internationales Modell für Nachhaltigkeit und urbane Innovation zu werden.





